Ein offenes Miteinander
Immer wieder erlebe ich es, die Menschen haben in vielen Fällen ein falsches Bild von dem Erotikgeschäft, auch vom Pornodreh. Wer da arbeitet, das ist doch ganz klar, der muss ja Drogen nehmen und bewegt sich in einem Milieu, das die meisten noch nicht mal mit einer Beißzange anfassen würden. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Im Vordergrund steht zumindest bei den Darstellern der Spaß an der Sache. Aber auch finanzielle Aspekte sind nicht von der Hand zu weisen. So kann man sich auf prickelnde Art und Weise die Haushaltskasse aufbessern und gleichzeitig auch die sexuellen Phantasien ausleben, neues erfahren. Aber man muss sich schon die richtigen Leute aussuchen, mit denen man arbeiten möchte. Das gilt für beide Seiten, für die Darsteller wie auch für die Firmen, die die Filme produzieren. Die Chemie muss schon stimmen. Berührungsängste gibt es in unserer Branche nicht, so gehen wir offen, aber trotzdem respektvoll miteinander um. Das ist auch sehr wichtig. Die psychische Belastung der Darsteller kann, je nachdem wie das private Umfeld auf die Tätigkeit reagiert, ganz schön hoch werden. Schnell zeigt es sich dann, wo die wirklich guten Freunde zu finden sind, die den Pornodreh als das hinnehmen, was es wirklich ist: eine Tätigkeit, die mit viel Spaß und Lust verbunden ist.
